M. trapezius
Häufigste Ursache von Nacken-Schulter-Schmerzen und Spannungskopfschmerzen – oft beidseitig betroffen
Trapezius, Rhomboiden, M. erector spinae – wir wissen, wo es weh tut und warum
Rückenschmerzen sind die häufigste Volkskrankheit Deutschlands. 80% aller Menschen leiden mindestens einmal im Leben an behandlungsbedürftigen Rückenbeschwerden. Die Ursache liegt meist nicht in der Wirbelsäule selbst, sondern in der Muskulatur – und dort helfen gezielte Massage-Techniken oft schneller und nachhaltiger als Tabletten.
Der moderne Arbeitsalltag hat eine Körperkrise produziert: 8–10 Stunden täglich sitzen. Der M. iliopsoas (Hüftbeuger) verkürzt sich durch dauerndes Sitzen und zieht die Lendenwirbelsäule in eine Hyperlordose. Der M. trapezius und die Mm. rhomboidei verkürzen durch nach-vorne-Sitzen am Bildschirm. Der M. sternocleidomastoideus (Nickermuskel) überlastet durch das Vorrecken des Kopfes. Das Ergebnis: Nacken-Schulter-Syndrom, Lendenwirbel-Schmerzen, Kopfschmerzen.
Was macht unsere Rückenmassage besonders effektiv? Wir beginnen mit einem kurzen Befundgespräch: Wo genau? Ausstrahlung in Arme oder Beine? Seit wann? Das ermöglicht uns, gezielt auf Triggerpunkte einzugehen – hyperreizbare Stellen in der Muskulatur, die bei Druck einen charakteristischen Übertragungsschmerz (oft in entfernte Bereiche) auslösen. Diese Triggerpunkte sind die Ursache vieler Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen.
Das Konzept der Triggerpunkte wurde in den 1940er Jahren von der amerikanischen Ärztin Dr. Janet Travell entwickelt und später gemeinsam mit Dr. David Simons in dem monumentalen Werk 'Myofascial Pain and Dysfunction: The Trigger Point Manual' (1983) systematisiert. Travell war die Ärztin von John F. Kennedy und behandelte seine chronischen Rückenschmerzen mit Triggerpunkt-Injektionen. Das Werk von Travell und Simons ist heute die Grundlage jeder modernen Massagetherapie-Ausbildung.
Ein Triggerpunkt entsteht, wenn einzelne Muskelfasern in einer Dauerkontraktion stecken – oft durch Überlastung, Trauma oder chronische Fehlhaltung. Dieser kontrahierte Knoten unterbricht die Durchblutung der umgebenden Fasern und erzeugt lokale Ischämie (Unterversorgung mit Sauerstoff). Das erklärt, warum Triggerpunkte manchmal jahrelang aktiv bleiben, wenn sie nicht gezielt behandelt werden. Massage – besonders Ischämische Kompression und Tiefengewebstechniken – ist die wirksamste nicht-invasive Methode zur Triggerpunkt-Therapie.
Der Rücken ist das komplexeste Muskelsystem des Körpers. Sechs Muskelgruppen spielen bei chronischen Beschwerden die Hauptrolle: M. trapezius (Kapuzenmuskel) – Hauptursache von Nacken-Schulter-Schmerzen und Spannungskopfschmerzen. Mm. rhomboidei – zwischen Schulterblättern, betroffen bei Rundrücken. M. erector spinae – der lange Rückstrecker, betroffen bei Lendenschmerzen. M. quadratus lumborum – tiefer Lendenmuskel, einer der häufigsten Schmerz-Erzeuger.
Faszien spielen eine entscheidende Rolle: Das Fasziensystem des Rückens (Fascia thoracolumbalis) verbindet alle Rückenmuskeln in einem gemeinsamen Bindegewebsnetz. Verklebungen und Verhärtungen im Fasziengewebe – myofasziale Kontrakturen – können Schmerzen auslösen, die sich über die gesamte Rückenbreite ausbreiten. Massage, besonders langsamer Tiefengewebsgriff und Faszialtechnik (Myofasziales Release), löst diese Verklebungen effektiv auf.
Häufigste Ursache von Nacken-Schulter-Schmerzen und Spannungskopfschmerzen – oft beidseitig betroffen
Der 'Rückenstecker' – bei Lendenwirbel-Schmerzen immer involviert. Zwei Seiten laufen parallel zur Wirbelsäule
Tiefster Lendenmuskel – Triggerpunkte hier verursachen starke, einseitige Lendenschmerzen
Das fasziale Netz des Rückens – Verklebungen hier können Schmerzen über weite Bereiche verursachen
Ischämische Kompression (anhaltender Druck) auf Triggerpunkte löst Dauerkontraktion auf
Langsame, tiefe Dehn-Techniken am Fasziengewebe – löst Verklebungen ohne Überdruck
Wo genau ist der Schmerz? Strahlt er aus? Wann tritt er auf? Wie lange schon? Diese Information ermöglicht uns gezieltes Arbeiten statt Standard-Behandlung.
Auf Wunsch: Wärmekissen oder warmes Handtuch auf den Rücken – 5 Minuten Vorbereitung, die die Tiefenwirkung der Massage erheblich verbessert.
Lange Effleurage-Griffe aktivieren die Durchblutung und bereiten tiefere Muskeln auf die Arbeit vor.
Knetungen, Friktion und Tiefengewebstechniken an den Hauptmuskeln – gezielt auf die identifizierten Verspannungszonen.
Ischämische Kompression auf aktive Triggerpunkte: langsamer Aufbau des Drucks, Halten bis zur Entspannung, langsames Lösen. Bei guten Triggerpunkten spürst du den charakteristischen 'guten Schmerz'.
Abschließende Ausstreicher leiten die Behandlung ruhig ab. Optional: Nackenmassage und Kopfhautmassage als Abschluss.
Alle Preise inkl. MwSt. · Barzahlung. Auch als Feierabend-Quickie buchbar.
„Beste Thaimassage, auch spontan! Es wurde auf meine Rückenprobleme eingegangen. Nur zu empfehlen!"
„Sehr angenehme und professionelle Thaimassage. Schon nach der ersten Behandlung deutlich besser."
„Danke, heute super Arbeit – nächstes Mal komme ich mit meiner Frau. Mir geht es jetzt besser."
Du findest uns zentral in Neunkirchen (Saar) – in der Bahnhofstraße 38, direkt am Bahnhof Neunkirchen. Parkplätze sind direkt vor Ort vorhanden.
Gut erreichbar aus dem gesamten Kreis Neunkirchen – Wiebelskirchen, Hangard, Elversberg, Merchweiler, Schiffweiler und weiteren Stadtteilen.
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